Archiv vom September, 2011:
Oskar Lafontaine auf der Bankenkonferenz in Frankfurt- www.NachDenkSeiten.de Teil: 2/3

Der Raubzug des Internationalen Währungsfonds (IWF/ IMF) Weltbank und Internationaler Währungsfond wollen Probleme lösen, die ohne ihre Politik überhaupt nicht entstanden wären Meldungen und Fotos von Unruhen aus Ländern, deren Bürger sich gegen die gestiegenen Grundnahrungsmittelpreise wehren, gehen um die Welt. Die Weltbank hat ein schnelles und entschlossenes Vorgehen gefordert. Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, die Welthungerhilfe und die Organisation Foodwatch verurteilten die Verwendung von Nahrungsmitteln für die Herstellung von Biosprit und die Agrarsubventionen in den USA und der Europäischen Union. Die Welthungerhilfe beziffert die Zahl der Menschen, die Hunger leiden, auf über 850 Millionen. Nach Angaben der Weltbank sind die Preise für Lebensmittel in den vergangenen drei Jahren weltweit um 83 Prozent gestiegen. Als wichtigste Gründe wurden die verstärkte Produktion von Biokraftstoffen, Dürren und veränderte Ernährungsgewohnheiten in aufstrebenden Ländern wie China genannt. Eine der Hauptursachen, die vom Internationalen Währungsfond (IWF) verordneten Strukturanpassungsprogramme (SAP), wurden jedoch verschwiegen. Von Christine Wicht Dominik Strauss-Kahn sagte.: „Hunderttausende Menschen werden hungern müssen, Kinder an Mangelernährung leiden, die Wirtschaft von Staaten kann zerstört werden. Es ist nicht nur eine humanitäre und wirtschaftliche Frage, sondern auch eine, die die Demokratie betrifft”. Diese Aussage des IWF …
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Erhältlich im Hoanzl Online Shop: www.hoanzl.at “Die Botschaft ist Wir müssen anders leben, wir müssen anders essen, anders einkaufen, wir müssen andere Filme anschauen. Oder wir müssen zumindest unzufrieden sein mit dem, was wir haben.” ERWIN WAGENHOFER Erwin Wagenhofer verfolgt mit We feed the World den Weg von Lebensmitteln zurück und spürt dabei ökonomische Verkettungen von globalen Dimensionen auf. Die Ausmaße seines Themas sind freilich zu groß, um in eine repräsentative Form zu passen. Deshalb begnügt er sich mit Exkursen – mit Fallbeispielen für die Logik eines Systems, das vom wirtschaftlichen Profit getrieben wird und dabei den “Kollateralschaden” Hunger in Kauf nimmt. Wagenhofers Ansatz ist streng instruktiv. Er tritt nicht selbst als Autor in Erscheinung, sondern überlässt das Feld der kritischen Bestandsaufnahme mit Jean Ziegler, dem UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung, einem Experten. (Dominik Kamalzadeh) Ö 2005 Buch & Regie: Erwin Wagenhofer Produzent: Helmut Grasser Kamera & Schnitt: Erwin Wagenhofer Regieassistenz: Lisa Ganser Ton: Helmut Junker Sounddesign: Helmut Neugebauer Mit: Jean Ziegler, Peter Brabeck, Karl Otrok, uvm
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Jean Ziegler – Der Rebell vom Genfer See – 2.Teil von 4

Jean Ziegler, geboren am 19.04.1934, ist ein Schweizer Soziologe, Politiker und Sachbuchautor. Ziegler war persönlich befreundet mit Jean-Paul Sartre und mit Che Guevara welchen er bei dessen Besuch in der Schweiz begleitete. Als er überlegte, nach Kuba auszuwandern, sagte ihm eigenen Aussagen zufolge Che Guevara: „Der Kopf des Monsters ist hier. Hier ist dein Platz, hier musst Du kämpfen.” Ziegler blieb in der Schweiz, studierte fortan Soziologie. In seinen Sachbüchern kritisierte Ziegler mehrfach die historische Rolle der Schweiz, unter anderem wegen ihres Verhaltens in der Zeit des Nationalsozialismus. Er warf den politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen jener Jahre vor, durch den Waren- und Kapitalverkehr mit dem Deutschen Reich über Geldwäsche und Handel mit Gold den Zweiten Weltkrieg verlängert zu haben. Ebenso kritisierte er aber auch die Sowjetunion für ihren Einmarsch in Afghanistan. Wegen massiver Kritik an Schweizer Politik, Wirtschaft, Finanzwesen sowie deren Institutionen in seinen Publikationen wurde er immer wieder als „Landesverräter” angegriffen und von mehreren Instituten und Privatpersonen, zum Teil erfolgreich, zivil- und strafrechtlich belangt. Die Verurteilungen zu Schadensersatzleistungen brachten ihn an den Rand des wirtschaftlichen Ruins. Seit September 2000 war Jean Ziegler UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. In dieser Funktion verfasste er jährlich allgemeine Berichte und Empfehlungen. Bevölkerungswachstum als Ursache für …
[Doku] We Feed the World – Essen Global 7/7
Tag für Tag wird in Wien genau so viel Brot vernichtet wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar vor allem in Lateinamerika werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden. Mit “We feed the world” hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, Brasilien und zurück nach Österreich geführt. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. WE FEED THE WORLD — ESSEN GLOBAL ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse — ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern und Fernfahrern auch Jean Ziegler und der Produktionsleiter von Pioneer Rumänien sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.
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Jean Ziegler, geboren am 19.04.1934, ist ein Schweizer Soziologe, Politiker und Sachbuchautor. Ziegler war persönlich befreundet mit Jean-Paul Sartre und mit Che Guevara welchen er bei dessen Besuch in der Schweiz begleitete. Als er überlegte, nach Kuba auszuwandern, sagte ihm eigenen Aussagen zufolge Che Guevara: „Der Kopf des Monsters ist hier. Hier ist dein Platz, hier musst Du kämpfen.” Ziegler blieb in der Schweiz, studierte fortan Soziologie. In seinen Sachbüchern kritisierte Ziegler mehrfach die historische Rolle der Schweiz, unter anderem wegen ihres Verhaltens in der Zeit des Nationalsozialismus. Er warf den politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen jener Jahre vor, durch den Waren- und Kapitalverkehr mit dem Deutschen Reich über Geldwäsche und Handel mit Gold den Zweiten Weltkrieg verlängert zu haben. Ebenso kritisierte er aber auch die Sowjetunion für ihren Einmarsch in Afghanistan. Wegen massiver Kritik an Schweizer Politik, Wirtschaft, Finanzwesen sowie deren Institutionen in seinen Publikationen wurde er immer wieder als „Landesverräter” angegriffen und von mehreren Instituten und Privatpersonen, zum Teil erfolgreich, zivil- und strafrechtlich belangt. Die Verurteilungen zu Schadensersatzleistungen brachten ihn an den Rand des wirtschaftlichen Ruins. Seit September 2000 war Jean Ziegler UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. In dieser Funktion verfasste er jährlich allgemeine Berichte und Empfehlungen. Bevölkerungswachstum als Ursache für …
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IRAN blog: UN-Sonderberichterstatter für Iran: “Mir ist bewusst, was auf mich zukommt”: RFE/… http://t.co/feD4vxLq #iranelection #news
IRAN blog: UN-Sonderberichterstatter für Iran: “Mir ist bewusst, was auf mich zukommt”: RFE/… http://t.co/feD4vxLq #iranelection #news – von MehrMedien (Medienkritik No.2)
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